Stadt Düsseldorf

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

SOS-Kinderdorf soll weiter wachsen

 

Informationsveranstaltung und Nachbarschaftsfest

 

So soll das neue Zentrum SOS-Kinderdorf 2019 aussehen. Foto: © KRESSING

 

Garath 17.02.2018 (sgh). An der Matthias-Erzberger Straße, Ecke Frankfurter Straße soll eine Vielzahl neuer Angebote für Menschen jeden Alters und in jeder Lebenssituation entstehen.

 

Dazu gehört sowohl eine Kindertagesstätte mit Betreuungsmöglichkeiten für 80 Kinder als auch ein Pädagogisches Zentrum mit Beratungs- und Informationsangeboten rund um Familie und Erziehung.

 

Auch das Mehrgenerationenhaus Hell-Ga wird dort wieder einen festen Platz haben mit einem Café und einem täglichen Mittagstisch, an dem wie auch bisher, alle Generationen willkommen sein werden.

 

Zudem werden die neuen hellen Räumlichkeiten mehr Platz bieten, um Angebote wie die Krabbel- und Spielgruppen, Yoga für Schwangere, den Senioren-Nachmittag und auch die vielen Angebote für Kinder wie die Koch- und Kreativwerkstatt noch auszubauen. „Die Vorbereitungen haben bereits begonnen. Wir wissen, dass eine bewegende und anstrengende Zeit vor uns liegt, freuen uns aber schon, wenn voraussichtlich im Sommer 2019 alles fertig ist“, so der Leiter von SOS-Kinderdorf, Herbert Stauber.

Der Einrichtungsleiter ist sich sicher, dass die Modernisierung und der Neubau gerade in Hinblick auf das „Projekt Garath 2.0“ eine sinnvolle Maßnahme ist, von der insbesondere junge Familien profitieren und sich weitere Familien im Stadtteil ansiedeln werden.

 

Bezirksbürgermeister Uwe Sievers wünscht dem Bauvorhaben Erfolg und führt aus, „dass mit diesem Neubau und dem damit verbunden Ausbau des Angebotes in Garath unser Stadtteil eine weitere Aufwertung erlebt. Sowohl die Bürgerschaft wie auch die örtliche Politik freuen sich über das noch größere Engagement von SOS-Kinderdorf Düsseldorf hier im Düsseldorfer Süden.“

 

Das SOS-Kinderdorf gibt Interessierten im Rahmen des Nachbarschaftsfestes Gelegenheit zum Informationsaustausch, wobei es eine kleine Vorstellung des Bauvorhabens gibt.

 

Zeit: 23.02.2018 ab 15:30 Uhr im Mehrgenerationenhaus Hell-Ga, Carl-Severing-Straße bis etwa 18:00 Uhr.

 

Info:

Mit dem Neubau des SOS Kinderdorfes wird ein neues städtisches Zentrum für die Bewohner der Umgebung geschaffen. Die Platzierung der Gebäude um einen zentralen Platz mit einer großzügigen Vorfahrt für die Kita in Kombination mit der Zweigeschossigkeit der Baukörper schafft eine dörfliche und persönliche Atmosphäre. Hauptmerkmal des Platzes ist die alte Bestandseiche. Gleichzeitig bildet er den Eingang zu allen drei Gebäuden: der Verwaltung, der Kita sowie des Mehrgenerationenhauses. Die fußläufige Verbindung zwischen der Matthias-Erzberger-Straße und der Garather Schlossallee bleibt bestehen, sodass eine Verbindung zwischen der bestehenden Fußgängerzone und dem neuem Zentrum mit Kinderspielplatz sowie Café hergestellt wird. Weitere Infos zum Projekt bei: KRESSING Architektur

 


 

Ehrenamtliches Engagement: „Ich weiß, was sie leisten“

 

Stadtteilportal sammelte 425 Euro für den guten Zweck

 

Stadtteilportal sammelte 425 Euro für den guten Zweck. Foto: © Seibel/Wochenpost

 

Garath 24.| 01.| 2018 (sgh). Peter Ries, Inhaber des „Stadtteilportals Garath-Hellerhof“ und Kommunalpolitiker im Stadtbezirk 10 hat einen Spendencheck in Höhe von 425 Euro an die Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd e. V. übergeben.

 

Die Spenden sammelte Ries überwiegend von Garather- und Hellerhofer Gewerbetreibenden ein, die mit einem Logo ihres Unternehmens auf dem Stadteilportal vertreten sind. Aber auch Mitglieder des BIG Seniorenclubs haben es sich nicht nehmen lassen, etwas für die gute Sache zu spenden.

 

Mitte des Jahres 2017 hat sich der 61-jährige Journalist aus Garath entschieden, ein politisch neutrales und multi-kulturell ausgerichtetes Stadtteilportal einzurichten, welches in erster Linie über die positiven Ansätze und Geschehnisse in Garath und Hellerhof informieren soll. Aber auch die Berichterstattung über die Grenzen des Stadtbezirks hinaus finden in den verschiedenen Rubriken des Portals Beachtung.

 

Mit dem Portal will Peter Ries das „andere Garath“ (Wochenpost berichtete) aufzeigen und den - aus den 60er Jahren stammenden - Vorurteilen und negativen Klischee eines „sozialen Brennpunkts“, „Schlafstadt“ usw. entgegentreten. „In Wirklichkeit ist Garath viel besser, als von „Unwissenden“ immer wieder behauptet. Der Stadtbezirk 10 - zu dem auch Hellerhof zählt - ist ein lebendiger, weltoffener und bunter Stadtteil mit reichlich sozialem Engagement, Kultur und Kunst. Zusammen mit der Freizeitstätte nimmt Garath einen wichtigen Platz in der Kunst- und Kulturszene Düsseldorfs ein“, so Ries.

 

Da das Stadtteilportal als „Non-Profit“ (nicht kommerziell) ausgerichtet ist, bot Ries den Gewerbetreibenden an, sich mit einem von ihm selbst erstellten Logo in der Rubrik „Gewerbe & Dienstleistungen“ kostenfrei zu präsentieren und einmal im Jahr eine freiwillige Spende für einen guten Zweck in Garath oder Hellerhof zu tätigen.

 

Dieses Jahr sammelte er - der selbst seit über 20 Jahren in verschiedenen Ämtern ehrenamtlich tätig ist und in den 90´Jahren sogar einer der ersten männlichen „Grünen Engel“ im Benrather Krankenhaus war - 425 Euro für die Ökumenische Hospizbewegung Garath.

 

„Ich weiß, was die Haupt- und ehrenamtlich Tätigen Tag und Nacht leisten und was es bedeutet, sich für schwerkranke Menschen völlig uneigennützig einzusetzen und sie menschenwürdig und liebevoll auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Darum ist es mir ein besonderes Anliegen mit meiner jährlichen Aktion einen sozialen Beitrag hier in Garath und Hellerhof zu leisten und so Vereine, Institutionen und Einrichtungen zu unterstützen, die sich um Menschen und deren Nöte kümmern und sich sozial engagieren. Die Hospizbewegung ist eine von vielen Organisationen, die dies mit viel Liebe tun. Darum habe ich mich entschlossen, sie dieses Jahr mit einer Spende von 425 Euro zu bedenken“, sagt Ries - und fügt hinzu:

 

„Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben und hoffe, dass Sie meine Aktion auch nächstes Jahr unterstützen. Denn ohne das Ehrenamt geht es nicht“, so Peter Ries.

 

Meinen herzlichen Dank an:

 

  • EDEKA RATH
  • HELLERHOF APOTHEKE
  • GOLDSCHMIEDE ATELIER LIPIEC
  • BLUMEN NOWAK ART
  • GETRÄNKE KLOFT
  • TABAK BERESSEM
  • RESTAURANT „HOTTE HÜ“
  • FAHRSCHULE BASEVIC
  • BROTKÖRBCHEN GARATH
  • FAHRRADHAUS GARATH
  • OPTIK KILIAN
  • HELIOS APOTHEKE
  • GASTSTÄTTE GARATHER HOF
  • SANITÄTSHAUS RHEIN RUHR
  • ALPHA APOTHEKE GARATH
  • OPTIK RÖSENER
  • MYKONOS GRILL
  • TABAK/ZEITUNG MONIKA BOUWMAN
  • GARATHER REISEBÜRO
  • FRISEUR BEAUTY KP
  • EISCAFE CONDOLA
  • LOKANTA IMBISS
  • MITGLIEDER DER SENIOREN BIG

 

Alle Gewerbe finden Sie HIER

 

 

In eigener Sache:

 

Wer mit seinem Logo im Stadtteilportal vertreten sein möchte, kann dies per E-Mail: sgh@stadtbezirk10.de mitteilen. Es entstehen keine Kosten lediglich um eine kleine Spende wird gebeten. Dies ist jedoch nicht Bedingung. Zum Ende des Jahres wird Stadtteilportal-Redakteur Ries um eine freiwillige Spende bitten.

 

Die Spendendose ist verschlossen und wird - wie dieses Jahr auch - im Beisein vom Verwaltungsstellenleiter Uwe Sand und Verwaltungssekräterin Karin Meves geöffnet. Der Erlös wird ohne Abzug den jeweiligen Spendenempfängern übergeben.

 

Wer Lust hat, sich als Co-Autor einzubringen, oder Informationen, Veranstaltungshinweise hat, kann dies unter sgh@stadtbezirk10.de mitteilen.

 

„Wer nächstes Jahr mit einer Spende bedacht werden soll, steht noch nicht fest. Aber eines ist sicher: Es werden Menschen sein, die sich für Menschen engagieren“, sagte Ries.

 

Zur Ehrenerklärung zum Umgang mit Spendengeldern

 

Artikel aus der Wochenpost vom 24.01.2018

 

 

 


 

Neujahrsempfang der BIG

 

Garather Schützenverein übergibt 1000 Euro-Spende an Garather Schultüte

 

Neujahrsempfang der BIG: Horst Schlotte brachte Spende an die Garather Tüte mit. Foto: © Peter Ries

 

Neben vielen Gästen aus Vereinen und Institutionen und der Bezirksvertretung 10 fanden sich in der Freizeitstätte Garath am vergangenen Sonntag auch der Oberbürgermeister Thomas Geisel, die Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel (CDU) und Andreas Rimkus (SPD) und der Landtagsabgeordnete Peter Preuß (CDU) beim Neujahrsempfang der Bürger- und Interessen Gemeinschaft Garath e. V. (BIG) ein. Einer der Höhepunkte dieses Tages war die Spendencheck-Übergabe an die „Garather Schultüte“.


 

Garath | 14.01.2018 | (pri) Horst Schlotter, zweiter Schützenchef des Garather Schützenverein und Chef-Kassierer Gregor Jung übergaben an Maren Siegel, Leiterin der Freizeitstätte, Mitarbeiterin des Jugendamtes Lina Lee und Elisa Geu einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für das Projekt "Garather Schultüte", das bei der Freizeitstätte angesiedelt ist.

 

Der Erlös (etwa 900 Euro) stammt u. a. aus den Einnahmen des 7. Adventskonzertes und wurde von der BIG dem Schützenverein auf 1000 Euro aufgestockt. „Die BIG und der Garather Schützenverein haben in den letzten Jahren mit den Adventskonzerten etwa 9000 Euro eingesammelt und das Geld für die Kinder- und Jugendarbeit in Garath-Hellerhof gespendet. In diesem Jahr sind wir froh, ein so tolles Projekt, wie die Garather Schultüte unterstützen zu können“, so Schlotter.

 

Maren Siegel freute und bedankte sich für diese tolle Spende und erklärte: „Die Garather Schultüte ist ein Projekt, das dazu beitrage, den Start in die Grundschule für Garather Kinder und ihre Eltern positiv zu gestalten, wobei die Kinder individuell gefördert begleitet werden, um den Schulalltag besser meistern zu können“. Zudem gebe es eine verbindliche Betreuung außerhalb der Grundschule mit Mittagstisch und Hausaufgaben-Hilfe, die ein- bis zweimal wöchentlich durch pädagogisch geschultes Personal in den Räumen der Freizeitstätte Garath stattfinden.

 

Die Garather Schultüte ist kein Verein und sei zwar in der Freizeitstätte angesiedelt, jedoch handelt es sich um eine Abteilung des Jugendamtes. Es gebe wohl ein Budget, jedoch nicht so üppig. „Da können wir zusätzliches Geld immer gut gebrauchen. Zur Zeit werden 16-20 Kinder betreut.

 

Garath charmant

 

Neujahrsempfang der BIG: OB Tomas Geisel wartet auf Geld für Garath 2.0 - Foto: © Peter RiesAuch dieses Jahr hatte der Vorsitzende der BIG, Fred Puck u. a. die Nahversorgung im Mittelpunkt seiner Ansprache gesetzt, da es immer noch an einer attraktiveren Nahversorgung mangele. Auch sei es um das Projekt „Garath 2.0“ – welches seit 2016 mit viel Bürgerbeteiligung dazu beitragen sollte, den Stadtteil aufzuwerten - sehr ruhig geworden; Ergebnisse seien bisher jedenfalls kaum auszumachen. „Ich gebe jedoch die Hoffnung nicht auf, dass das Projekt „Garath 2.0“ bald realisiert werden kann, und es mehr Einzelhandel und eine vernünftige Gastronomie geben wird“, so Puck.

 

Das hofft auch der Oberbürgermeister Thomas Geisel, der in seiner Rede Garath als eines der besonders charmanten Stadtteile mit Bürgersinn und viel ehrenamtlichem Engagement in Düsseldorf" bezeichnete, welches leider immer wieder verkannt werde. In puncto „Garath 2.0“ wies der OB darauf hin, dass die Mittel beim Land akquiriert und die Projekte langfristig angelegt seien.

 

 

 

Anmerkung der Redaktion:

 

Dieses Jahr war der Neujahrsempfang etwas weniger besucht. Das lag daran, weil die Heimatgemeinschaft Groß-Benrath ebenfalls ihren Neujahrsempfang abhielt. Aber auch sie waren wohl eher schwach besucht. Vielleicht sollte die Heimatgemeinschaft Groß-Benrath nächstes Jahr einen anderen Termin wählen, damit der Besuch von Politikern nicht nur kleine Abstecher unter Zeitdruck werden - wenn sie schon den Einladungen folgen.

 


 

 

E-Bike-Diebe zu Bewährung verurteilt

 

Größter Teil der Beute bleibt jedoch verschwunden

 

Urteil Fahrraddiebe Düsseldorf/Garath 10.01.2017.(sgh) Das Düsseldorfer Amtsgericht hat zwei Männer - (51) aus Hilden und einen wohnsitzlosen 57- jährigen Litauer wegen des gewerbsmäßigen Diebstahls von Elektrorädern aus dem Fahrradhaus Garath zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Gericht schenkte den Ausreden der Angeklagten keinen Glauben.

 

Im Juli verschwanden bei einem nächtlichen Einbruch in ein Fahrradgeschäft im Düsseldorfer Stadtteil Garath zehn E-Bikes im Wert von 30.000 Euro. Ein Zeuge beobachtete, wie am frühen Morgen drei Männer aus dem Geschäft kamen und benachrichtigte die Polizei. Diese fasste zwei Männer mit jeweils einem der gestohlenen Elektrorädern und nahm sie fest. Die anderen acht E-Bikes blieben jedoch verschwunden, wobei die Polizei davon ausgeht, dass diese bereits von Komplizen abtransportiert wurden.

 

Vor Gericht stritten beide Angeklagten die Schuld am Einbruch ab. Sie erklärten, dass ein Bekannter namens Stanislav sie unabhängig voneinander angesprochen habe. Der 57-Jährige ohne festen Wohnsitz wurde von diesem Stanislav angeblich morgens um fünf Uhr geweckt und gebeten ihm dabei zu helfen, ein Elektrorad zum S-Bahnhof zu bringen. Dabei fiel dem Angeklagten auch das Preisschild auf, sodass er ahnte, dass es sich dabei um Diebesgut handelte.

 

Der 51-Jährige Hildener sagte aus, dass er das gestohlene Elektrorad von „Stanislav“ gekauft habe. Zuvor habe er stundenlang nach einer Tauffeier bis in den frühen Morgen Schach gespielt.

 

Der Amtsrichter schenkte den beiden Dieben jedoch keinen Glauben und verurteilte sie zu acht und 14 Monaten Haft auf Bewährung. Zusätzlich verurteilte der Richter den 51-Jährigen zu 500 Arbeitsstunden.

 

Immer mehr Fahrräder werden gestohlen

 

Im Jahre 2016 wurden alleine in Düsseldorf insgesamt 3612 Fahrräder gestohlen – viele davon gewerbsmäßig von organisierten Banden. Häufig werden Räder im großen Stil per LKW vermutlich in osteuropäische Länder verbracht und dort verkauft.

 

Vorsicht beim Ankauf

 

Wer vorsätzlich ein gestohlenes Fahrrad kauft, macht sich nach § 259 Abs. 1 StGB der Hehlerei schuldig und kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

 

 

 


 

Bushaltestelle und Haltebucht fertig

 

Montessori-Schule: Kiss-and-Go-Zone für mehr Sicherheit

 

Bushaltestelle und Haltebucht fertig - Montessori-Schule: Kiss-and-Go-Zone für mehr Sicherheit

Garath | 03.01.2018 | (pri) Wer am Parkplatz der Emil-Barth-Straße an der  Montessori-Schule vorbeikommt, sieht sehr schnell, dass in Höhe der Schule eine etwa 15 Meter lange „Bushaltestelle“ eingerichtet wurde. Es handelt sich jedoch nicht um eine Haltestelle für den ÖPNV, sondern für Schulbusse und als Haltebucht für Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen.

 

Da in der Vergangenheit die Schule nicht mehr wie zuvor über den öffentlichen Pakplatz angesteuert werden konnte, weil Sperrpfosten dies verhinderten, benutzen Eltern, die ihre Kinder mit dem Pkw zur Schule brachten oder abholten, den engen Weg, der eigentlich für Anlieger und Rettungsfahrzeuge vorgesehen und gekennzeichnet war. Da das Verlassen des Weges nur durch Rückwärtsfahren möglich war, kam es immer wieder zu brenzlichen Situationen und Klagen von Eltern und Lehrern.

 

Der Parkplatz hatte ehemals die Funktion, dass man auf der einen Seite einfahren und auf der anderen Seite ausfahren konnte, bis man die Strecke zur Ausfahrt jedoch mit Absperrpfosten versah. Das wurde nun entschärft. Die Bezirksvertretung 10 beschloss zudem, die Verkehrsführung auf dem Parkplatz in eine Einbahnstraße umzuwandeln  und eine Haltebucht an der Straße  für Schulbusse zum Schwimmbad bzw. für Ausflugsfahrten einzurichten. Diese Zone soll zudem als „Kiss-and-Go-Zone“ dienen, damit Eltern ihre Kinder gefahrlos aus dem Auto lassen können bzw. sie wieder abholen abholen können.

 

Bushaltestelle und Haltebucht fertig Montessori-Schule: Kiss-and-Go-Zone für mehr SicherheitAuch der Fußweg entlang der Lehrer-Parkplätze soll demnächst neu gestaltet- und farblich gekennzeichnet werden. Die Eltern werden daher gebeten, nur noch die neu errichtete Haltebucht zu nutzen.

 

 

 

 


 

Ehrenamtliche Akteure mit Know How gesucht

 

Repair-Café für Garath: Reparieren statt wegwerfen

 

Ehrenamtliche Akteure mit Know How für ein Repair-Café gesucht

 

Garath | 25.12.2017 | (pri/sand) In einigen wenigen Stadteilen in Düsseldorf gibt es bereits sogenannte „Repair-Cafésü. Dieser Begriff hat sich sprachlich durchgesetzt, man könnte es aber auch Reparatur- Café, Reparier-Bar, Elektroniksprechstunde oder Reparatur-Treff nennen. Die Idee, die dahinter steckt ist, dass in Gemeinschaft alte defekte Alltags- und Gebrauchsgegenstände (z.B. Kleinmobiliar, kleine Elektrogeräte) sowie Kleidungs-Stücke repariert bzw. ausgebessert werden. Viele Dinge werden weggeworfen, da die Kosten für eine Reparatur oft teurer sind, als eine Neuanschaffung. Natürlich spielt auch der Umweltgedanke hier eine große Rolle. Gekoppelt ist ein solches Angebot, gemeinschaftlich etwas wieder in Gang zu bringen, in der Regel mit einem kleinem Verpflegungsangebot, meist in Form von Kaffee und Kuchen.
 

Wie bekannt sein dürfte , gibt es derzeit ein neues Angebot in Garath, das sogenannte Näh-Café im Café Mittendrin im Norberthaus, Josef-Kleesattel- Straße 2. Träger ist hier der Caritasverband Düsseldorf - dort werden montags ab 10.30 Uhr Kleidungsstücke repariert. Zusätzlich gibt es noch den vom zentrum plus der Diakonie angebotenen Handwerkerdienst; hier kommt das Handwerkerteam allerdings zu Ihnen nach Hause.
 

Der Verwaltungsstellenleiter Uwe Sandt hatte die von Bürgerinnen und Bürgern an ihn gerichtete Anregung aufgenommen, darüber nachzudenken, ob die Einrichtung eines solchen „Repair-Cafés" nicht auch in Garath möglich ist. „Bevor man sich aber hierzu Gedanken machen kann, muss natürlich vorab geklärt werden, ob es in ausreichender Anzahl ehrenamtliche Akteure, die über die notwendigen Kenntnisse verfügen“, so Uwe Sandt.

 

Wer also ein/e erfahrene/r Handwerker/in ist und über das notwendige Know How verfügt und vielleicht sogar auch Elektrogeräte reparieren darf, oder jemanden in seinem Bekanntenkreis hat, der sein Wissen im Reparatur- Café einbringen könnte ist hier genau richtig. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden für die verschiedensten Bereiche - egal ob unregelmäßig oder dauerhaft, Mann oder Frau, alt oder jung - gesucht.
 

Wenn Sie helfen können und dazu beitragen möchten, dass ein solches Angebot eventuell auch in Garath „Fuß fasst", melden Sie sich bitte bei der BIG oder direkt bei Uwe Sandt in Ihrer Bezirksverwaltungsstelle 10.
 

Uwe Sandt


Bezirksverwaltungsstelle 10
Frankfurter Straße 231
40595 Düsseldorf
E-Mail: uwe.sandt@duesseldorf.de

und/oder:

Bürger- und Interessen Gemeinschaft (BIG)
E-Mail: vorstand@big-garath.de

 

 



 

Weihnachtsdörfchen in Hellerhof

 

Mit Maronen, Backfisch, Glühwein und Karussell

 

Auf dem Parkplatz im Hellerhofer Einkaufszentrum (Carlo-Schmid-Straße) herscht weihnachtliche Stimmung.Denn nach der Premiere im vergangenen Jahr hat sich der Veranstalter Jürgen Kloft entschlossen, auch dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt nach Hellerhof zu holen.

 

Vergleichsbild Weihnachtsmarkt

 

Hellerhof | 14.12.2017 | (pri). Bis Sonntag ist der Platz vor dem Einkaufszentrum mit vielen Verkaufsbuden, Ständen und einem Kinderkarussell belegt. Bereits bei der Eröffnung am vergangenen Donnerstag fanden sich zahlreiche kleine und große Gäste ein, das Weihnachtsdörfchen zu erkunden.

 

Insgesamt gibt es in diesem Jahr 16 Anbieter-Buden, die der Veranstalter Jürgen Kloft für Hellerhof gewinnen konnte. Für die kleinen Gäste konnte Kloft ein Kinderkarussell und sogar eine Puppenbühne gewinnen, die täglich Kasperle-Stücke aufführen. Zwischendrin begenet man täglich ab 15 Uhr den Weihnachtsmann, der sogar kleine Geschenke an die Kinder verteilt.

 

Während die Kinder sich auf dem Karussel vergnügen oder den Stücken der Puppenbühne lauschen, können sich die Eltern mit einem Glühwein, heißen Maronen, Reibekuchen oder frischem Backfisch stärken. Für die kleinen gibt es auch Kinderpunsch.

 

Angeboten werden Stricksachen, Met und Honig vom Imker, und natürlich ist die Crêpes-Lokomotive mit süßen und herzhafte Überraschungen wieder dabei.

 

Für jeden ist Solingen ein Begriff. Denn da kommen die meisten Messer und Scheren her. Aber auch Messerschleifer, die ihr Handwerk verstehen. Einer davon schärft alles, was man schärfen kann – zu kleinen Preisen.

 

An der der Losbude - garantiert ohne „Nieten“ - gibte es tolle Preise, die Kloft zur Verfügung gestellt hat. Der Erlös geht an Einrichtungen für behinderte Kinder. Letztere bekommen an den Tagen eine Karussell-Freifahrt, eine Portion Pommes und ein Freigetränk, wenn sie nicht älter als 14 Jahre sind.

 

Kloft möchte auch in den nächsten Jahren einen Weihnachtsmarkt in Garath etablieren, dafür wünscht er sich Unterstützung von der Bezirkspolitik und der Verwaltung. Seine Idde: Drei Buden von der Bezirksvertretung anmieten zu lassen, die diese Buden dann an Vereine des Stadtbezirks weitergibt. Diese könnten zum Beispiel Waffeln, Reibekuchen usw. verkaufen und ihre Vereinskasse ein wenig auffüllen.  „Aber ein Markt ist nur gut, wenn er auch von den Bürgern angenommen und besucht wird“, so Kloft.

 

Der Weihnachtsmarkt öffnet Samstag und Sonntag um 11 Uhr und endet täglich ab 22 Uhr.  Zu den Bildern

 

 


 

 

Ein bunter Strauß musikalischen Könnens

 

Adventskonzert in der St. Matthäus Kirche

 

Adventskonzert in Garat Foto: Horst Schlotter,Maren Siegel, Fred Puck Bild: Peter Ries

 

Garath | 03.12.2017 | (pri). Das 7. Adventskonzert der Garather Schützenvereins und der BIG war wieder eines vielen Highlights in Garath und die Krönung sozialem Engagements in Garath, mit einem bunten Strauß musikalischen Könnens. Mit dabei waren u. a. „Kapelle Bendels“ und der Regiments-Spielmannszug Blau-Weiß Garath. Gekrönt wurde das abwechslungsreiche Programm von der „Engelsstimme aus Wupperthal“, Marie Brenke, die bereits zum dritten Mal besinnliches, wie zum Beispiel das „Ave Maria“ von Bach sang und wofür sie stehende Ovationen erhielt. Des Weiteren sorgten „Töchter Zion“ und das Streichquartett „JoToJuMa“ mit ihren Darbietungen für ein besinnliches Adventskonzert. Aber auch „Lena“ hatte ihren ersten Auftritt unter Beifall eines fröhlichen Publikums - der reichte jedoch nur bis zu einem freundlichen Winken unter der Regie des stolzen Vaters, Horst Schlotter.

 

Bereits zum siebten Mal konnte der zweite Schützenchef Horst Schlotter und BIG-Vorsitzender Fred Puck  zahlreiche Gäste des Garather Adventskonzert begrüßen. „Soziales Engagement wird bei uns großgeschrieben. Darum werden wir auch den heutigen Erlös wieder einem guten Zweck zuführen. Letztes Jahr konnten wir 1200 Euro an den Reit- und Voltigierverein des Garather Schlosshofes e. V. übergeben, die durch die Einnahmen des Burgcenterfestes von Monika Bouwmann mit 250 Euro auf 1450 Euro komplettiert wurde. In diesem Jahr kann sich die Initiative „Garather Schultüte“ über den Erlös des Abends als Spende freuen, die beim Neujahrsempfang, der BIG am 14. Januar in der Freizeitstätte Garath übergeben wird.

 

„Das Projekt „Garather Schultüte“ trägt dazu bei, den Start in die Grundschule für Garather Kinder und ihre Eltern positiv zu gestalten und sie dabei individuell zu fördern, um den Schulalltag gesund und stark meistern zu können. Dabei erfolge auch eine verbindliche Betreuung auch außerhalb der Grundschule durch pädagogischen Fachpersonals“, so die Leiterin der Freizeitstätte Garath Maren Siegel und führt hinzu: Ich freue mich sehr darüber, dass die „Schultüte“ eine so tolle Unterstützung findet. „Um Kindern darüber hinaus eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte und passgenaue Begleitung zu bieten, werden noch Bildungspatinnen und -paten gesucht, die sich in dem Projekt bürgerschaftlich engagieren möchten.

 

Trotz des nasskalten Wetters haben zahlreiche Menschen das Konzert in der St. Matthäus Kirche besucht. Gekommen waren unter anderem: Sylvia Pantel (MdB), Ratsherr Jürgen Bormann, sowie Bezirksvertreter Peter Ries, der in seiner Eigenschaft als Chefredakteur des neuen „Stadtteilportal Garath-Hellerhof“ für die Berichterstattung und Videomitschnitte des Abends sorgte.

 

Nach einem netten Plausch bei Glühwein und Würstchen endete ein schönes und friedvolles Adventskonzert in Garath.

 

Hier geht es zu den Videomitschnitten

 

 


 

 

Hotel Achteck: Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

 

Feuerteufel kommt aus Tönisvorst und ist Südosteuropäer

 


Täter muss sich wegen achtfachen versuchten Mordes verantworten

 

Garath | 28.11.2017 | (pri). Ein Jahr nach der Brandstiftung im Hotel Achteck, bei dem es zwei Verletzte - einer davon schwer - gab, hat die die Mordkommission "MK Achteck" der Düsseldorfer Polizei nun einen von mutmaßlich mehreren Tatverdächtigen ermittelt und in Haft gesetzt.

 

Da sich zu dem Zeitpunkt der Brandstiftung acht Menschen im Hotel befanden, muss er sich nun wegen achtfachen versuchten Mordes verantworten. Ein damals erstelltes Gutachten des Brandsachverständigen ließ keinen Zweifel daran, dass der Brand zu einer konkreten Gefahr und Bedrohungslage für die zur Nachtzeit arglos schlafenden Hotelgäste wurde. Daher ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des achtfachen versuchten Mordes.

 

Laut Angaben haben Video-Veröffentlichungen der Tatnacht u. a. auch auf Facebook und verschiedenen Blogs, wie beispielsweise "sicherleben" zum mutmaßlichen Täter geführt.

 

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich nicht - wie u. a. von linksorientierten Kräften angenommen – um einen fremdenfeindlichen Hintergrund und auch nicht um ortsansässige, sondern um einen 28- jährigen Südosteuropäer aus Tönisvorst, wo er auch von Spezialkräften der Polizei verhaftet wurde.

 

Die Polizei ermittelt wegen weiterer Tatverdächtige auch im Raum Mettmann und Köln. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund wird u. a. deswegen ausgeschlossen, weil sich seit einem Jahr zum Tatzeitpunkt keine Asylbewerber mehr im Hotel aufhielten.

 

Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung weiterer Täter führt, eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt.

 

Anmerkung der Redaktion:

Es dürfte jedoch allgemein bekannt sein, dass das Personal teilweise aus anderen Ländern kam.

 

 



 

Wildschweine im Garather Forst

 

Frischlinge mussten erschossen werden

 

Garather Forst: Wildschweine mussten getötet werden

 

Sie hatten keine Chanze alleine zu überleben. Nachdem die aggresive Mutter vor einigen Wochen zur Strecke gebracht werden musste, fanden jetzt auch deren Frischlinge ein trauriges Ende durch die Kugel.

 

Garath | 20.11.2017 | (pri). Für den Revierförster Dankwart von Dörnberg war es keine leichte Aufgabe, die Tiere zu töten. Er beklagte, dass er nun ungewollt auch noch zum „Babymörder“ geworden sei, weil die Frischlinge keine Chance hatten zu überleben. Die Schuld gibt der erfahrene Revierförster vom Schlosshof Garath jenen, die sich nicht an die Regeln hielten und immer wieder die festgelegten Waldwege verlassen würden, um die Wildschweine bzw, die Frischlinge anzulocken und zu füttern. „Da ist es nicht verwunderlich, dass sie es dann mit der wütenden Bache zu tun bekommen und am Ende schwer verletzt werden“, ärgert sich v. Dörnberg.  

 


 

 

QVC eröffnet Filiale in Garath

 

Viele Artikel zu attraktiven Preisen

 

 

Garath | 16.11.2017 | (pri). Eines der führenden Handelsunternehmen im deutschen Markt öffnet voraussichtlich am 24. November seine Pforten in Garath. Dazu hat das QVC die gesamte obere Etage von ALDI (etwa 900 Quadratmeter) gemietet.

 

Das 1986 durch Joseph Segel gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 3.300 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland. Über 18.000 Produkte gehen täglich über den „Ladentisch“ an die Kunden. Das Sortiment besteht unter anderem aus Mode, Schuhe, Accessoires, Beautyprodukte, bis hin zu Schmuck, Uhren, Heimtextilien und Technik. Wie das endgültige Sortiment in Garath aussehen wird, konnte jedoch noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Sicher sei jedoch, „dass es viele Artikel zu attraktiven Preisen geben wird“, so die Sprecherin von QVC Deutschland.

 

Mit Hauptsitz in West Chester, Pennsylvania, hat sich QVC seit der Gründung 1986 von einem Teleshopping-Anbieter unter anderem zu einem führenden E-Commerce- und Mobile-Commerce- Versandhändler entwickelt. 2016 verzeichnete das Unternehmen mit seinen 17.700 Mitarbeitern weltweit einen Nettoumsatz von 8,7 Mrd. US Dollar (ohne CNR Mall in China) und erreichte über 360 Millionen Haushalte. Düsseldorf ist Sitz von Verwaltung und Sendebetrieb. In Hückelhoven betreibt das Unternehmen eines der modernsten Logistikzentren Europas. In Bochum und Kassel verfügt QVC darüber hinaus über zwei eigene Customer Care Center (Kundendienst).

 

Ob der Eröffnungstermin am 24. November tatsächlich eingehalten werden kann, hänge jedoch davon ab, wie die Arbeiten voranschreiten, hieß es aus dem Unternehmen. Sicher scheint zu sein, dass es noch in diesem Jahr sein wird. Das bisher an der Oststraße gelegene 500 Quadratmeter große Outletcenter wurde u. a. wegen des wachsenden Sortiments mit der Zeit zu klein. Sowohl die Attraktivität und die gute Verkehrsanbindung des Standortes Garath, wie auch die 900 Quadratmeter Verkaufsfläche des neuen Standortes waren ausschlaggebend für einen Standortwechsel.

 

„Man darf gespannt sein, wie sich QVC in Garath positioniert. Derweil freuen sich die Bürger und die Ortspolitik über ein weiteres Highlight in Garath und, dass die seit Jahren leerstehende Etage endlich mit Leben gefüllt wird. Darüber hinaus wird das neue Unternehmen viele Besucher aus den anderen Stadtteilen anlocken. Eine gute Gelegenheit sich selbst einmal ein Bild über das „andere“ Garath machen zu können“, so Peter Ries, Bezirksvertreter, Betreiber und Redakteur des Stadtteilportals Garath Hellerhof.

 

 


 


Garantiert keine Nieten: Kinder Willkommen

 

2. Weihnachtsdorf in Hellerhof vom 14.-17. Dezember

 

Weihnachtsdorf Düsseldorf Hellerhof

 

Garath/Hellerhof (pri stadtbezirk10). Das erste Weihnachtsdorf war so erfolgreich, dass sich der Veranstalter Jürgen Kloft entschieden hat, auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Form eines Weihnachtsdorfes vom 14. – 17. Dezember auf dem Parkplatz Hellerhof, Carlo-Schmid-Str. 2 (ALDI) zu veranstalten.

 

Neben einem Kinderkarussell (Preis 2,00 Euro pro Fahrt. 3 Fahrten 5,00 Euro) - auf dem die Begleitpersonen kostenlos mitfahren können - wird am Donnerstag ab 18.00 Uhr, Freitag und Samstag ab 13.00 Uhr eine Puppenbühne mit kleinen Geschichten vor Ort sein.

 

Auch der Weihnachtsmann hat bereits zugesagt, dass er an den Tagen jeweils ab 15.00 Uhr kleine Geschenke an brave Kinder verteilt.

 

Der Veranstalter Jürgen Kloft lädt dieses Jahr auch behinderte Kinder bis 14 Jahren ein, das Weihnachtsdorf zu besuchen. Dafür spendiert er jedem behinderten Kind eine Karussellfahrt, ein Getränk und eine Pommes. Auf die Idee brachte ihn seine Tochter Nathalie, die selbst von Geburt an behindert ist.

 

Es gibt es ein Verlosungsstand, an dem es garantiert keine „Nieten“ geben wird, denn alle Gewinne wurden von großzügigen Sponsoren gespendet. Die gesamte Einnahme des Standes kommt behinderten Kindern zu Gute.

 

Erstmalig wird der Kirchengemeinde St. Norbert ein Verkaufsstand kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Frauen der Kirchengemeinde verkaufen tolle selbstgebastelte Artikel. Der Verkaufserlös geht an die Messdiener der Gemeinde.

 

Kindergärten und Grundschulen sind herzlich eingeladen, die 50 Tannenbäume auf dem Markt, mit ihrem selbstgebastelten Weihnachtsschmuck zu schmücken. Als Belohnung gibt es einen Weckmann der Bäckerei Busch und Äpfel und Mandarinen von Edeka Rath. Zu diesem Zweck wird Kloft noch persönlich einladen.

 

Gebt mir eure Scheren, Messer, Sensen, Rasenmäher-Messer

 

 

An den Tagen wird auch ein Messerschleifer vor Ort sein; er schleift für einen kleinen Preis alles, was man schleifen kann!!

 

 

 

 

 

 

Folgende Stände sind vorgesehen:

 

  • Der Imker Spiegel mit eigenem Bienenvolk verkauft Honig und schenkt heißen Met aus.
  • Andrea Rupprath verkauft selbstgestrickte Kleidung und Accessoires. Sie strickt die Schals am Stand.
  • Sigrid Füssel verkauft selbstgemachten Schmuck und modische Tücher.
  • Ursula von Ufer verkauft Taschen, Weihnachtsdeko, und kleine Schmucksachen.
  • Nudelspezialitäten aus eigener Herstellung (keine Fabrikware) verkauft Frau Scheuven z. B. Nudeln mit Bärlauch, Schokolade, Peperoni oder Spinat.
  • Beate Anhalt verkauft Modeschmuck.
  • Die Crêpes Lokomotive verkauft Crêpes Spezialitäten.
  • Frau Baasch verkauft Kräuterbonbons und Luftballons.
  • Roland Bügler verkauft Reibekuchen Spezialitäten.
  • Auch für Veganer und Vegetarier ist gesorgt. Ein Stand mit Spezialitäten ist auch dabei.
  • Heiße Maronen werden stündlich hergestellt.
  • Mandeln, Popcorn und Schokoladenfrüchte gibt es auch.
  • Außerdem Glühwein rot oder weiß, Kinderpunsch, Kakao, Kaffee, Wein und Prosecco.
  • Die Hausbrauerei Schlüssel von der Bolkerstraße ist mit Ihrem leckeren Bier dabei.
  • Bratwurst, Currywurst, Pommes, Champignons und Backfisch.
  • Sie bieten erstmalig eine Craftbier Spezialität an, in einer Sonderedition, dass ideale Weihnachtsgeschenk (limitierte Menge).

 

Öffnungszeiten:

 

 

Donnerstag: 16.00 Uhr - 22.00 Uhr

Freitag: 13.00 Uhr - 22.00 Uhr

Samstag: 11.00 Uhr -  22.00 Uhr

Sonntag: 11.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

 

 


 

 

Martinsmarkt: Neuauflage fraglich

 

Man kann es keinem recht machen

 

 

Garath | 13.11.2017 | (pri). Es war eine gute Idee vom Veranstalter Jürgen Kloft, einen Martinsmarkt im Garather Einkaufszentrum zu veranstalten. Darum wurde er einstimmig von der Bezirksvertretung beschlossen. Leider hielt sich die Besucherzahl trotz der rechtzeitigen Bewerbung des Marktes in Grenzen. Ein Grund war wohl nicht nur das Wetter. Ob es nächstes Jahr einen Martinsmarkt gibt, steht nicht fest. „Was nützt es, einen Markt zu veranstalten, wenn er keinen- bzw. nur geringen Zulauf hat und die Händler auf ihren Kosten für die Mieten der Buden sitzenbleiben“, fragt sich Christoph Schwarz, der an seinem Stand handgearbeitete Artikel verkaufen wollte.

 

Wie er, hielten es auch einige andere Budenbesitzer, die - bist auf den Glühweinstand und des Imbiss-Standes - eher unzufrieden sind. Einige erklärten bereits, dass sie im nächsten Jahr nicht mehr kommen würden und auch lieber zuhause blieben. Für den Glühweinstand verhält es sich anders; der würde auch nächstes Jahr gerne wiederkommen - falls überhaupt ein 2. Markt stattfindet. Derweil will Kloft prüfen, wer für eine Neuauflage überhaupt noch zuhaben ist.

 

Kommentar von Peter Ries

Redakteur SGH


Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man als Budenbetreiber nicht das erhoffte Geld verdient. Jedoch sollte man dabei nicht vergessen, dass es der erste Martinsmarkt in Garath war. Auch aus organisatorischer Sicht muss sich noch einiges verbessern. Da sei einmal die fünf bis sechs - teilweise im Dunkeln liegenden Buden genannt, die mit ihrer sehr geringen Beleuchtung den Besuchern eher den Eindruck vermittelten, als seien sie bereits geschlossen oder im Begriff zu schließen.

 

Dann stellt sich die Frage, warum man die Beleuchtung in den Bäumen nicht zugeschaltet hat, die vor einigen Jahren „pressewirksam“ installiert wurde, um im Zentrum ein weihnachtliches Flair zu schaffen. Dem Veranstalter trifft da keine Schuld; der versuchte - bis zuletzt - einen Verantwortlichen dafür auszumachen - was ihm nicht gelang, wie wir nun wissen.

 

Ein weiteres Problem scheint zu sein, an den Ständen z. B. Honig oder Marmelade oder Handschuhe verkaufen zu wollen, wenn sich in unmittelbarer Nähe vier Supermärkte und Läden wie „Kik“ oder „Ernsting's family“ befinden. Denn es ist auch immer eine Frage des Geldes und der unterschiedlichen Bedingungen. So lassen sich Waren wie z. B. selbstgemachte Marmelade oder Handarbeiten auf der Kö oder in Oberkassel mühelos verkaufen, weil vielen der Weg zum nächsten „Aldi“ oder „Kik“ entweder zu weit erscheint, oder sie statt "Luxusgüter" einmal etwas Ausgefalleneres haben möchten.

 

Und last but not least müssen nicht wenige Menschen freitags und samstags arbeiten. Zudem hat nicht nur die Karnevalssession am 11.11. angefangen, sondern auch viele vorhergehende diesbezügliche Veranstaltungen.

 

Wie es auch sei: Man kann es keinem recht machen. Dem Veranstalter trifft – wie bereits erwähnt – ebenso wenig Schuld, wie jene, die sich offensichtlich vom Angebotsspektrum des ersten Martinsmarktes nicht angezogen fühlten.

 

Vielleicht wird es im nächsten Jahr besser.

 

 


 

Lieselotte Lotterlappen © Joachim Jung

 

Krönungsball des Spielmannszuges

 

Blau-Weiß Garath

 

Unvergleichliche Comedy-Dame Lieselotte Lotterlappen riss Publikum

 

von den Stühlen

 

von Peter Ries

 

Garath | 04.11.2017 | Am Samstag krönte der Spielmannszug Blau Weiß die neuen Majestäten 2017/18 in der Vereinsgaststätte Garather Hof. Nach der Vergabe der geschossenen Pfänder und Pokale erwarteten die etwa 110 Gäste ein Abend mit viel guter Laune, Musik und Tanz. Bevor jedoch der Chef des Spielmannszuges Olav Flesch mit seinen beiden Co-Moderatoren Holger Flesch und Mark Hallen zur Krönung der neuen Majestäten schritten, hatte Unterhaltungskünstler und Comedian "Lieselotte Lotterlappen" – die im wahren Leben Joachim Jung heißt - das Wort. Mit viel Fingerspitzengefühl und Witz brachte sie das Publikum - nicht nur zu anhaltendem Applaus und „Zugabe“ Rufen, sondern - sprichwörtlich von den Stühlen. Als I-Tüpfelchen ihrer Bühnen-Show walkte die vom Künstlermagazin ausgezeichnete (Künstler des Jahres) über die Tanzfläche und spielte sich mit Trompete und Gesangseinlagen in die Herzen des Publikums.

 

Der Chef des Spielmannszuges Olaf Flesch hatte den Künstler auf einer Karnevalsveranstaltung der Altstadtfunken in Monheim kennengelernt, wo er einen Auftritt hatte. Kurzerhand entschloss er sich, den „Lieselotte“ für den Krönungsball zu buchen, womit Flesch einmal mehr seinen guten Geschmack bewies.

 

Unter den Gästen konnte Flesch neben Vorständen und Vorsitzende auch der Bezirksbürgermeister von Garath, Uwe Sievers sowie den Bezirksvertreter für Garath und Hellerhof und Protektor des Spielmannszuges, Peter Ries begrüßen. „Es war wirklich eine tolle Veranstaltung. Besonders erfreut bin ich, dass der Verein so viele junge Menschen um sich vereint“, so Sievers.

 

„Die unvergleichliche Comedy-Dame mit dem Zungenschlag eines Leguans“ heißt Joachim Jung und ist ein sehr erfolgreicher Entertainer, Komiker, Comedian, Sänger und Moderator der sich in seinen über 20 verschiedenen Rollen nie in eine bestimmte Schublade stecken läßt. Auf allen Festen und Veranstaltungen ist er als „sie“ eine Bereicherung für einen gelungenen „Abend“. 2010,13 und 14 wurde er vom Künstlermagazin als Künstler des Jahres ausgezeichnet. Und das völlig zu Recht - wie ich meine.

 

Folgende Personen wurden gekrönt:

 

  • Pagenkönigin: Emmely Soyke mit Adjutant Mark Hellebrand
  • Prinz: Lennox Matheis mit Adjutant Jamie Buchwald
  • König: Marc Karrenberg mit Königin Celina
  • Passiven- und Förderkönig: Michael Schneider
  • Wildsau-Keilerkönigin: Hellebrand Tanja

Die neuen Majestäten sind Tanja Hellebrand, Michael Schneider, Mark Hellebrand, Emmely Soyke, Marc Karrenberg mit Celina, Lennox Matheis und Jamie Buchwald Foto: Blau-Weiß

 

Das Stadtteilportal Garath Hellerhof wünscht Euch allen viel Spaß in eurem Königsjahr 2017/18

 

Hier ein Ausschnitt von einem tollen Krönungsball von Peter Ries:

 

 

Infos zu Joachim Jung

 

 


 

 

Garath erneut Medienopfer

 

Alternative Stadtteilführerin: „Wenn ich an Garath denke…“

 

Alexandra W. ist eine Bloggerin, die vorgibt, ihre Stadt zu lieben. Am meisten reizt es sie, die verborgenen Seiten und die Typen der Stadt zu zeigen. Zu diesem Zweck veranstaltet sie gegen Bezahlung Ausflüge in verschiedene Stadtteile von Düsseldorf. Die Ergebnisse veröffentlicht sie dann in ihrem Blog „Theycallitkleinparis“. Nach den Ausflügen nach Eller, Oberbilk oder Worringer Platz will die selbsternannte „Stadtführerin“ nun am 29. September auch Garath - unter dem Titel „Still loving Garath erobern.

 

 

 

Leider macht der begleitende Berich in der WZ einmal mehr Garath zum Medienpfer und wieder kommt Garath völlig zu Unrecht schlecht dabei weg. Weiterhin werden Tatsachen verdreht und Kleinikeiten aufgeblasen. Man Fragt sich derweil, was und wer eigentlich hinter dieser seit Jahren anhaltenden Kampagne steckt, Garath immer wieder negativ darzustellen.    

 

Garath sei „ein Stadtteil mit ramponiertem Image, wo 18 Prozent AFD-Wähler wohnten und eine Gegend, die niemand kennt und es kaum einen Grund gebe, dorthin zu fahren“, sagte sie in der WZ-Redaktion; zudem fehle in diesem Quartier „all das, was sonst wo selbstverständlich ist, und führte hinzu: „Wenn man an Garath denkt, dann denkt man an Armut, Neonazis und Hochhaus-Schluchten.“

 

Darüber hinaus seien die Garather sehr misstrauisch - was wohl auch erklären soll, dass Wehrmann lediglich nur einen Interview-Partner finden ließ der zu wissen glaubt, das Garath ein „sehr hartes Pflaster“ sei, weil man ihm als Kind vor etwa fünfzig Jahren beim Gripschen seine Laterne zerstörte und ihm die Süßigkeiten abnahm - und dies wohl offensichtlich der Grund sei, dass viele seiner ehemaligen Mitschüler nicht mehr in Garath leben.

 

 

Kommentar von Peter Ries

 

Garath ist anders - besser!

 

In den letzten 50 Jahren wurde Garath zu einem Stadtteil im Grünen mit Vereinen, Institutionen, Initiativen und Treffpunkten für Senioren und Jugendliche. Garath ist eine - in den Jahren zusammengewachsene - Gemeinde in der auch Menschen aus osteuropäischen Ländern eine Heimat fanden. Ein nicht unerheblicher Teil seiner Mitbürger aus den Gründungsjahren verdankt Garath eine gewachsene Struktur an kulturell- und künstlerisch wertvollen Einflüssen. Viele Garather betätigen sich ehrenamtlich und setzen sich für Integration der zugewanderten Neubürger ein. Auch Garather mit Zuwanderungshintergrund sind in Vereinen, wie zum Beispiel im Garather Sportverein (GSV) oder im Hellerhofer Sportverein und den Sozialvereinen aktiv. 


Ich finde es sehr traurig – und es macht mich wütend - dass Garath immer wieder in den Medien, "Nestbeschmutzern" und von Hobby-Analysten zu einer „No-Go-Area“ stilisiert wird.


Dieser Beitrag ist erneut ein Schlag ins Gesicht vieler Garather, die sich ehrenamtlich engagieren und sich für ihren Stadtteil einsetzen und gerne hier leben. Sicherlich ist das eine oder andere, wie in allen anderen Stadtteilen, verbesserungswürdig. Das aber sollte nicht Anlass für realitätsferner, verleumderische und rufschädigende Berichterstattungen sein. Die alternative Stadtführerin will angeblich auch die „charmante Seiten“ Garaths vorführen. Ich bezweifele nur, dass der Artikel und die dadurch erneute Schädigung des Images abgeschwächt werden kann. Es sind diese Menschen und Artikel, die eine Stadt in den Ruin führen kann. Erst fallen sie über einen her und dann wollen sie die „Charmante Seite“ zeigen? Besser wäre gewesen, so einen unhaltbaren Mist gar nicht erst zu schreiben bzw. schreiben zu lassen.

 

Lasst unser Garath endlich zufrieden

 

Ich lebe - wie tausende andere Garather - gerne hier im grünen Süden von Düsseldorf.

In einem Stadtteil der zudem mit dem Projekt „Garath 2.0“ in den nächsten Jahren noch weiter aufgewertet wird. In einem Stadtteil, wo man - wenn überhaupt - selten mehr als einen Interview-Partner findet, weil ihnen schon zu oft „das Wort im Munde verdreht“ wurde. In einem Stadtteil, der stets verkannt und verleumdet wird.

 

Zum Artikel Stadtführung: „Still loving Garath“ - Die Typen hinter den tristen Fassade

 


 

Bankhaus fördert Ehrenamt

 

Voting für Spielmannszug Blau-Weiß: Es fehlen noch 108 Stimmen

 

 

Garath | 08.10.2017 | (pri). Seit 2011 fördert die ING-DiBa regelmäßig mit insgesamt 1 Mio. Euro das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland. Seit dem 26. September 2017 hat jeder gemeinnützige Verein die Chance 1.000 Euro für die Vereinskasse zu erhalten. Die Aktion läuft noch bis 7. November.

 

Auch der Spielmannzug Blau-Weiß Düsseldorf-Garath 1973 e. V. nimmt an der Abstimmung der ING-DiBa teil und bittet für sie zu voten.

 

Seit 1973 steht für den Spielmannzug das Zusammenspiel und Förderung von der Jugend im Vordergrund der Vereinsarbeit. Darüber hinaus nehmen die Mitglieder regelmäßig an Veranstaltungen und Festen teil und bieten mit ihren einzigartigen musikalischen Untermalungen den Rahmen für gelungene Feste und kameradschaftliches Miteinander. Im Stadtteil beteiligen sie sich an Schützenümzüge, Martinszüge Osterfeuer und Adventskonzerten und vielen anderen Anlässen.

 

Höhepunkt und ein kleines Dankeschön bilden für die Großen und kleinen – je nach Kassenlage - eine große Bildungs-Ferienfahrt mit allen Mitgliedern und Familienanhang ins europäische Ausland.

Wer dem Verein die 1000 Euro gönnen möchte, hat die Möglichkeit, für sie zu voten.

Jetzt abstimmen

 

 

 


 

KOBI: Seit 50 Jahren Ort der Bildung 

 

Drefachsporthalle auf Garather Terrain

 

 

Urdenbach/Garath | 01.10.2017 | (pri). Am Festakt nahm auch Oberbürgermeister Thomas Geisel teil. In seinem Grußwort dankte er allen, „die dieses Gymnasium zu einem besonderen Ort von Bildung und Gemeinschaft machen, und verwies darauf, dass "das Gymnasium mit einem Erweiterungsbau fit für die Zukunft gemacht und so die Fünfzügigkeit gesichert wird".   
 

OB Geisel bei seiner GrußredeNoch in diesem Jahr soll Baubeginn sein. Im Neubau werden Fachräume auf neuestem Stand für alle Naturwissenschaften entstehen. Außerdem kommen neue Klassenräume hinzu. Die neue Dreifachsporthalle wird neben dem Schulbetrieb auch für den offenen Ganztag zur Verfügung stehen, bei dem es bereits eine enge Kooperation mit dem Garather SV gibt. Sie soll außerdem von der Theodor-Litt-Realschule und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium. mitgenutzt werden. "So profitieren viele von einer durchdachten, umfassenden Maßnahme", so Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Kosten für das Bauprojekt am Gymnasium Koblenzer Straße werden mit insgesamt 16 Millionen Euro beziffert.

 

Anmerkung der Redaktion:

 

Zwar befindet sich das KOBI auf Urdenbacher Boden - Die Dreifachsporthalle jedoch befindet sich nach Fertigstellung auf Garather Gebiet. Auslöser für die Dreifachsporthalle des KOBI war hauptsächlich die Bezirksvertretung 10. Seit vielen Jahren forderten die Garather Politiker das Gymnasium zu modernisieren und mit zusätzlichen Räumen sowie eine Dreifachsporthalle auszustatten. Nun soll der Schulerweiterungsbau dreigeschossig werden und sechs Klassenräume plus einen zusätzlichen internationalen Klassenraum bekommen. Auch die Fachräume für Physik, Chemie und Biologie werden neu errichtet. Die Dreifachsporthalle wird direkt neben der Bezirkssportanlage Garath gebaut. Dort sollen zudem etwa 70 neue Parkplätze geschaffen werden.

 

 


 

Bärenklau den Kampf angesagt

 

Pilotprjoekt soll Staude vernichten

 

 

Hier wuchert die Herkulesstaude am Garather Schloss. Bild: Ries

 

Garath | 28.09.2017 | (pri). Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), auch als Herkulesstaude bezeichnet, ist eine zwei- bis mehrjährige Staude, die zur Familie der Doldenblütler gehört. Einige Eigenschaften an dieser Pflanze sind, dass sie tixisch sind. So wird sie bis ca. 4 m hoch. Das Gartenamt in Garath plant nun Gegenmaßnahmen.

 

Die giftige Pflanze Bärenklau am Garather Schloss soll im Rahmen eines Pilotprojekts des Gartenamts Garath den Gar ausgemacht werden. Der Bärenklau (Herkulesstaude) wuchert jedoch nicht nur in Garath, sondern deutschlandweit. Da der Pflanzensaft des Bärenklau als stark toxisch eingestuft ist, versucht man ihn mit allen Mitteln auszumärzen. „Wer mit der Pflanze in Kontakt gerät, kann sich Verbrennungen zuziehen“, erklärte  Manfred Otto vom Gartenamt in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung 10.

 

Die Ausrottung der Herkulesstaude getstaltet sich jedoch sehr problematisch, da die Samen im Boden noch nach Jahren aktiv seien. Zudem wachse er auch auf vielen Privatgrundstücken. Für deren Beseitigung sei jedoch der Eigentümer zuständig. Nun soll in Kooperation mit dem Eigentümer des Geländes und dem Rheinisch Bergischen Wasserverbandes eine Zusammenarbeit gestartet werden, um der Pflanze Herr zu werden. Ob dies jedoch gelingt, bleibt noch abzuwarten.

 


 

Bundestagswahlen: Die Wahlsieger stehen Fest

 

Pantel überholt Rimkus

 

 

Sylvia Pantel (CDU/CSU, Thomas Jarzombek (CDU/CSU und Andreas Rimkus (SPD)           

 

Per Erststimme wurden für die Landeshauptstadt direkt in den Bundestag gewählt: Wahlkreis 106 (Düsseldorf I): Thomas Jarzombek mit 40,42 Prozent Wahlkreis 107 (Düsseldorf II): Sylvia Pantel mit 33,81 Prozent. Hier das vorläufige amtliche Düsseldorfer Endergebnis der Zweitstimmen in der Übersicht (in Klammern die Wahlergebnisse aus dem Jahr 2013):

 

CDU: 30,42 Prozent (38,8 Prozent)
SPD: 21,21 Prozent (28,2 Prozent)
FDP: 17,56 Prozent (7,6 Prozent)
Grüne: 10,03 Prozent (9,6 Prozent)
Die Linke: 9,15 Prozent (7,0 Prozent)
AfD: 7,95 Prozent (4,2 Prozent)
Sonstige: 3,69 Prozent

 


Die Wahlbeteiligung lag bei 76,47 Prozent (2013: 73,3 Prozent). In Düsseldorf waren insgesamt 413.937 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 316.546 gaben ihre Stimmen ab, 108.115 davon per Briefwahl. 315 Wahllokale hatten geöffnet.

 

Im Wahlbezirk 0106 (Düsseldorf-Garath, Bundestagswahlkreis 107, Düsseldorf II) kam es zu einer Panne. Dort sind in der Zeit von 8 Uhr bis circa 11 Uhr insgesamt 238 falsche Stimmzettel (vom Bundestagswahlkreis 106) durch den Wahlvorstand ausgegeben worden. Wahlrechtlich ist auf diesen Wahlzetteln die Zweitstimme als gültig - und die Erststimme als ungültig zu werten. Insofern besteht kein Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundestages hinsichtlich der endgültigen Sitzverteilung.

 

Im Bundestagswahlkreis 107 setzte sich Sylvia Pantel (CDU) mit 47.950 Erststimmen durch. Der zweitplatzierte Kandidat Andreas Rimkus (SPD) erhielt 38.727 Erststimmen.

 

Der Kreiswahlausschuss wird in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. September, im Rathaus das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl für die Wahlreise 106 Düsseldorf I und 107 Düsseldorf II gemäß § 41 Bundeswahlgesetz in Verbindung mit § 76 Bundeswahlordnung feststellen. Mit einer möglichen Beschwerde gegen das Ergebnis im Bundestagswahlkreis 107 (zu dem der betroffene Wahlbezirk 0106 gehört) und der Frage einer Wahlwiederholung in diesem Wahlkreis muss sich dann der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages befassen.

 


 

Hilfe für in Not geratene Kinder 

 

Bereits über 20 Notinseln in Garath und Hellerhof

 

 

Garath | 20.09.2017 | (pri). In Garath und Hellerhof gibt es nun auch Notinseln für Kinder. Bezirksbürgermeister Uwe Sievers konnte am Dienstag den Start der Aktion mit zwei Dutzend Anlaufstellen für Kinder in Not verkünden. Dabei kleben die neuen Notinsel-Zeichen nicht nur an den Türen von Geschäften, auch soziale Einrichtungen wie das Anne-Frank-Haus oder Hell-Ga engagieren sich. Besonders freut sich der Initiator und Bezirksvertreter Peter Ries, dass seine Anstrengungen nun unter Mithilfe von Verwaltungsstellenleiter Uwe Sandt der Garather BIG und des Bürgerverein Hellerhof. 

 
An den Anlaufstellen für in Not geratene Kinder kleben "Notinsel-Zeichen", damit die Kinder wissen wo sie Hilfe erhalten können. Siehe auch: Notinseln für Stadtbezirk 10

 

 



 

SANDKASTEN ERHÄLT UMRANDUNG

 

DANKWART VON DÖRNBERG SPENDET 60 METER HOLZ FÜR KINDERSPIELPLATZ AM SCHÜTZENPLATZ

 

Von Peter Ries

 

 

Mitglieder des Garather Schützenvereins bauen Umrandung für Spielplatz (re: der Spender Dankwart von Dörnberg) BilD: © P. Ries 2017

 

Garath | 25.07.2017 | (pri). Die Sonne brennt, Schweiß trieft in die Augen. Schaufeln bahnen sich kratzent und scheppernd den Weg über den Asfalt zum Ziel. Hier und da kann man ein leises Stöhnen vernehmen. Dennoch befinden uns nicht auf der Gefängnis-Insel Alcatraz, sondern auf dem Garather Schützenplatz, wo sich etwa 15 fleißige "Mädels und Jungens" um den zweiten Schützenchef des Garather Schützenvereins, Horst Schlotter und dem Gutsherrn Dankwart von Dörnberg scharten, um dem vor einiger Zeit durch den Schützenverein gebauten Spielplatz eine Sandkasten-Umrandung zu verpassen. Das ist nötig geworden, weil sich der Sand mit der Zeit bis in die Außenfläche des Spielareals verteilte und so immer weniger Sand dort verblieb, wo er eigentlich hingehörte. Dazu mußte der Sand bis zur Mitte des Spielplatzes geschaufelt werden, um Platz für die Baumstämme zu schaffen.

 

Die Baumstämme (etwa 60 Meter) hat Dankwart von Dörnberg aus der Forstverwaltung Schlosshof Garath dem Schützenverein gespendet und wurden von ihm höchstpersönlich mit seinem Traktor und Forst Kran angeliefert und platziert.

 

Ein Grund für den zweiten Schützenchef Horst Schlotter, sich über die großzügige Spende des Herrn von Dörnberg und die tolle Hilfe einiger Schützenvereinsangehörigen zu freuen, unter denen sich zum Beispiel der Spielmannzug Blau Weiß, der Amazonen-Corps und der Fanfarencorps befanden.

 

Insgesamt dauerte die Aktion etwa vier Stunden.  „Der Spielplatz wurde vor einiger Zeit aus Mitteln der Bezirksvertretung 10 und Spenden aus unseren Veranstaltungen und Vereinen finanziert. Jedoch reichte das Geld damals nicht noch für eine Umrandung. Dank der großzügigen Unterstützung durch Dankwart von Dörnberg konnte dies nun zum Abschluss gebracht werden, freut sich Schlotter.

 

Kommentar des Autors:

 

Auch diese Aktion zeigt einmal mehr, wie gut das Engagement und der Zusammenhalt in Garath funktioniert. Mag man über Garath reden, wie man will - wenn´s darauf ankommt, stehen sie zusammen und stellen einen Menge auf die Beine. Vieles wird jedoch nur möglich durch Förderer und deren Bereitschaft, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, wie Dankwart von Dörnberg. In meiner Eigenschaft als Bezirksvertreter für Garath und Hellerhof spreche ich ihm, Horst Schlotter und den Mädels und Jungens des Schützenvereins meinen besonderen Dank aus. Denn nur so "klappt´s auch wieder mit den Nachbarn".

 

Link zum Unterstützer

 

 


 

DER PATE VON GARATH

 

KOMMUNALPOLITIKER GREIFT ZUM BESEN

 

Peter Ries übernahm Patenschaft für die „Grüne Perle von Garath“

Juni 2017 | (pri). Der Garather gehört zwar nicht zur Mafia, dennoch machte er dem Garten- und Friedhofsamt ein Angebot, das es nicht ablehnen konnte. Er, das ist der 60-jährige Bezirksvertreter für Garath und Hellerhof, Peter Ries (FWG FREIE WÄHLER) - der erste Pate für die Bürgerwiese, die man auch als „Grüne Perle von Garath“ bezeichnet. Bewaffnet ist er mit Besen, Müllbeutel und Papierpicker.

 

Lange wurde in der Bezirksvertretung 10 über den Bau und die Verschönerung der Bürgerwiese diskutiert die Anfang 2017 für rund 100.000 Euro renoviert und verschönert wurde. Doch schon vor ihrer offiziellen Eröffnung häuften sich die Beschwerden aus der Bevölkerung, dass man dort sogar wilde Partys feiere und die Wiese bereits als „Trinkerparadies“ einen neuen Namen habe. Zudem würde der Rasen der „Grünen Perle von Garath“ als Grillfläche mißbraucht. Auf dem Grundstück sind bereits mehrere Grillmulden auszumachen. Grillgut-Reste, leere und zerschlagene Flaschen, Zigarettenkippen und Flaschendeckel werden nicht in die Abfallbehälter, sondern einfach dort hingeworfen, wo man sich aufhalte, hieß es aus der Bevölkerung in unmittelbarer Nähe zur Bürgerwiese.

 

Bereits vor der Neueröffnung führte Ries Gespräche mit Anwohnern und bat sie die Wiese im Auge zu behalten und ggf. das Ordnungsamt zu informieren, wenn sie gestört fühlen. Auch auf die Möglichkeit, dass Anwohner durch eine Patenschaft Einfluss auf die Sauberkeit und den Erhalt der „Grünen Perle von Garath“ nehmen könnte, machte er immer wieder aufmerksam. „Leider hat sich bis heute offensichtlich niemand damit anfreunden können“, sagt der 60-jährige Kommunalpolitiker etwas beschlagen.

 

Darum hat sich der Naturfreund entschlossen, Vorbild zu sein und es selbst in die Hand zu nehmen, indem er die Patenschaft für die Bürgerwiese übernahm. Seit Juni sucht er montags und freitags - "bewaffnet" mit Besen, Müllbeutel und Papierpicker - die Bürgerwiese auf, um Ordnung zu schaffen. Die allgemeine Reinigung bleibt jedoch auch künftig Sache des Garten- und Friedhofsamtes. „Bei ordnungswidrigen Verhaltensweisen wird Ries ggf. den Ordnungsdienst hinzuziehen. Denn es gilt, sich nicht unnötig selbst in Gefahr zu bringen.

 

Seit mehr als fünf Jahren macht Ries sich in den politischen Gremien für eine Neubelebung und Sanierung der Bürgerwiese stark – mit Erfolg. Jetzt kämpft er dafür, dass die Wiese wegen der vielen Beschwerden eine Nutzungsordnung erhält. Dazu habe er in der Vergangenheit in der Bezirksvertretung einen Antrag gestllt.

 

Der „Pate“ hofft, dass sich irgendwann „Nachahmer“ finden, die (im wahrsten Sinne des Wortes) bereit sind, vor der „eigenen Türe zu kehren“ und selbst ein wenig ehrenamtliches Engagement und Verantwortung für ihre Straße (Stadtbezirk) übernehmen möchten. „Das könnten Zum Beispiel eine Nachbarschaftsorganisation, Schulklassen, oder KITAS sein. Es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten als die Bürgerwiese, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ich denke da zum Beispiel an die vielen Spielplätze in Düsseldorf, für die Spielplatzpaten gesucht werden“, sagt Peter Ries, der seit 30 Jahren in verschiedenen Organisationen, Institutionen und Vereinen - u.a. mit seinem Blog für Kriminalprävention - ehrenamtlich unterwegs ist.

 

Info:

Die Bürgerwiese wurde als nachbarschaftlicher Treffpunkt konzipiert. Sie sollte nicht nur zur Steigerung der Lebensqualität und zum Wohlbefinden beitragen, sondern auch das Image von Garath mit prägen und darüber hinaus eine Vielzahl von unverzichtbaren stadtökologischen Funktionen erfüllen.

 

 

 


 

Notinseln für Stadtbezirk 10

 

Bezirksvertretung 10 beschließt Konzept für Notinseln

 

 

02/2017 (pri). Ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft, sind Gewalt und Übergriffe an Kindern. Gewalt begegnet uns und unseren Kindern leider überall, In der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause. Hier hat die Stiftung Hänsel+Gretel mit der Notinsel für Kinder, die sich bedroht fühlen und die Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort geschaffen, an dem ihnen geholfen wird. Auch die kleinen Wehwechen werden bei den Notinsel-Partnern ernst genommen.

 

Nach erfolgtem Beschluss im Sommer 2016, erarbeitete Bezirksverwaltungsstellenleiter Uwe Sandt gemeinsam mit der BIG und dem Hellerhofer Bürgerverein ein Konzept, welches am 28. Februar 2017 den Bezirksvertretern vorgestellt und genehmigt wurde. Das Projekt „Notinsel“ soll ab Schuljahresbeginn 2017/18 starten. Dafür hat die Bezirksvertretung die Kosten der Erstausstattung für die Schulen und Geschäfte von 1.450 Euro aus bezirksbezogenen Mitteln genehmigt.

 

Ich freue mich, dass dieses Projekt auch parteiübergreifend Beachtung fand und nun realisiert werden kann. Denn nichts sollte uns wichtiger sein, als das Wohl und die Sicherheit unserer Kinder.