Standortd Expose´

 

 

Stadt Düsseldorf

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Unser Stadtbezirk:

 

Der Stadtbezirk 10 ist einer von zehn Stadtbezirken der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Er umfasst dabei die Stadtteile Garath und Hellerhof. Die Form der Stadtbezirke zur Gliederung der Stadt Düsseldorf wurde 1975 eingeführt. Der Sitz der Bezirksverwaltung befindet sich in der Bezirksverwaltungsstelle an der Frankfurter Straße in Garath. Im Gegensatz zu anderen nordrhein-westfälischen Großstädten wie zum Beispiel Köln oder Duisburg verfügen die Stadtbezirke in Düsseldorf nicht über Eigennamen, sondern werden lediglich mit einer Ziffer bezeichnet.

 

Düsseldorf-Garath

 

Düsseldorf-Garath ist ein Stadtteil im Süden von Düsseldorf (zum Stadtbezirk 10 gehörend) mit etwa 19.000 (Stand 2015) Einwohnern auf einer Fläche von 3,64 Quadratkilometern. Er ist 1964 aus dem Besitz des Grafen von Burgsdorff, aus einem kleinen Siedlerdorf entstanden. Benannt wurde der Düsseldorfer Stadtteil nach dem Schloss Garath. Es war geographischer, organisatorischer, politischer und nicht zuletzt auch wirtschaftlicher Mittelpunkt eines halben Dutzends Häuser und Höfe.

 

Garath liegt in der fruchtbaren Niederterrasse des Rheins. Begrenzt wurde das alte Garath im Westen Richtung Urdenbach durch den alten Rheinarm, den Urdenbacher Kämpen. Dies ist eine der wenigen nicht eingedeichten Flussauen des Rheins. Im Osten grenzt Garath an das ostbergische Hügelland, dort liegt auch die Stadt Hilden. Nach Norden, nach Benrath zu gab es keine klare geographische Abgrenzung, ebenso wenig nach Süden, wo sich die Landschaft in Monheim am Rhein fortsetzt.

 

Die erste Erwähnung Garaths findet sich am 2. Juli 1271. Ein Ritter Bruno von Garderode wurde hier als Zeuge in einem Vertrag zwischen dem Ritter Hermann von Betzendorf und dem Kloster Dünnwald bei Köln-Mülheim genannt. Dieser Ritter Garderode hatte Besitzungen im Raum Garath. Am 11. Juni 1719 wurde zu Garath Franz Karl von Velbrück (auch: Francois Charles de Velbrück), der von 1772 bis 1784 Fürstbischof zu Lüttich war, als Sohn des Reichsgrafen Maximilian Heinrich von Velbrück und seiner Gattin Marie-Anne von Wachtendonck zu Germenseel geboren. Seit 1906 gab es Verhandlungen über eine Eingemeindung Garaths nach Benrath, der sich die Gutsbesitzer auf Haus Garath widersetzten. Am 23. Mai 1929 genehmigte der Garather Gemeinderat die Eingemeindung nach Benrath. Dies hatte aber kaum praktische Auswirkungen, da Benrath und Garath am 31. Juli 1929 durch ein Landesgesetz der Stadt Düsseldorf eingemeindet wurden.

 

Das „neue“ Garath

 

Um dem Wohnungsnotstand nach dem Zweiten Weltkrieg entgegenzuwirken wurde in Düsseldorf und anderen Städten das Prinzip der „dezentralisierten Konzentration“ entwickelt. Das Stadtzentrum sollte durch Stadterweiterungen mit neuen Schwerpunktbildungen an der Stadtperipherie entlastet werden. Dazu sollten neue Zentren mit Schulen, Kirchen, Sportanlagen und Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden.

 

* Kapelle des Nikolaus-Ehlen-Hauses (Heute befindet sich dort u.a. das SOS-Kinderdorf). 

* Kapelle St. Hildegardis, erbaut von Gottfried Böhm

* St. Matthäus, erbaut von Gottfried Böhm

* St. Norbert

* St. Theresia

* Hoffnungskirche (Der letzte Gottesdienst wurde am 9. Januar 2011 gefeiert, da die Kirche an die Caritas verkauft wurde, um ein neues Altenheim zu bauen).

* Evgl. Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

 

Die moderne Kirche wurde von 1962 bis 1965 durch die Architekten Hentrich und Petschnigg als Stahlbetonbau errichtet. Neben der Kirche befindet sich der freistehende Glockenturm.

 

 

Klimaschutzsiedlung Garath NW

 

Klimaschutzsiedung Garath. Bild: © HGMB Architekten

Bild: © HGMB Architekten

 

Die Solarsiedlung im Nordwesten Garaths ist eines der größten Solarsiedlungsprojekte europaweit. Neben den energetisch heraus-ragenden Aspekten stand für uns die Stadtteil-Erneuerung gleichermaßen im Vordergrund. Entstanden ist so ein Mix aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum sowie Wohnformen und Wohnungstypen für unterschiedliche Lebenssituationen.  2015 War Fertigstellung. 

 

 

 

Siehe auch: Rheinwohnungsbau

 

 

* Heizwerk

 

Ein zentrales Heizwerk sollte in Garath die Wärme für Heizung (Fernwärme) und Warmwasser erzeugen. Mit diesem Fernwärmekonzept sollten die Rauchgase vieler kleiner Koks- und Ölöfen vermieden werden. Anfang der sechziger Jahre erhielten die Stadtwerke Düsseldorf von der Stadtverwaltung den Auftrag, das noch zu bauende Garath mit Wärme zu versorgen. Im Jahr 1965 ging das Heizwerk, steinkohlegefeuert in Betrieb und ersetzte stufenweise die seit 1962 arbeitenden Provisorien. Durch den etwa 100 Meter hohen Schornstein war Garath immer auch aus großer Entfernung zu erkennen. Es war das erste entschwefelte und entstickte Kraftwerk der Welt.

 

1998 wurde das Heizwerk auf Erdgasbetrieb umgerüstet, dadurch entfielen die unzähligen LKW-Transporte für die Kohleanlieferung und den Schlackenabtransport. Seitdem wird das Heizwerk vom größtem Kraftwerk Düsseldorfs, der Lausward im Hafen, ferngesteuert, so dass die Anlage ohne Personal arbeitet.

 

Äußerlich ist diese Umstellung an dem neuen ca. 60 Meter hohen Metallschornstein zu erkennen; der gemauerte Kamin wurde abgerissen. Seit Dezember 2002 lassen die Stadtwerke den Schornstein und das Kesselhaus, mit seiner Glasfassade, in hellem, grünem Licht erstrahlen. Da für dieses Kunstwerk nicht die von der zuständigen Landesbehörde notwendige Genehmigung eingeholt wurde, mussten die Lichter bis zur Klärung für einige Monate ausgeschaltet werden. Ende 2007 wurde das Gaskraftwerk mit einem Biomasse-Heizkraftwerk der Stadtwerke Düsseldorf ergänzt.

 

Schloss Garath

 

 

Das heutige Schloss der Herren von Garderode entstand um 1890, als der Architekt Schleicher die mittelalterliche Vorgänger-Anlage umbaute. Im Jahre 1912 erfolgten weitere Umbauten zu einem Landsitz unter dem Architekten Wöhler. Im Park befindet sich eine neobarocke Schlosskapelle die ebenfalls durch den Architekten Wöhler erbaut wurde. Sie dient zu bestimmten Anlässen der evangelischen Kirchengemeinde Garath.

 

* Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Lüderitzstraße

 

Eine pädagogische betreute Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche (sowie zum Teil auch deren Eltern) im Alter von 8 bis 21 Jahren bietet Möglichkeiten zur attraktiven Freizeitgestaltung. Es gibt Angebote im handwerklichen, sportlichen und kreativen Bereich sowie Ausflüge, Fahrten oder Aktionen als Alternative zu kommerziellen Freizeitangeboten.

 

Freizeitstätte Garath

 

 

Eine Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche sowie für Eltern und Senioren. Im Gebäude sind außerdem die Stadtbücherei, das Netzwerk „Zentrum plus“ und ein Café untergebracht. Im großen Saal finden regelmäßig Kinovorführungen und Veranstaltungen aller Art statt. Auch Nachwuchskünstlern wird hier eine Bühne geboten.

 

* Anne-Frank-Haus

 

Das Anne-Frank-Haus ist ein Gemeindezentrum mit dem Schwerpunkt auf der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Architektonisch wurde die Einrichtung so konzipiert, dass es möglich ist, sowohl Gottesdienste als auch Fachtagungen, Seminare, Konzerte oder die originären Aufgaben einer offenen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung durchzuführen.

 

* Altenzentrum St. Hildegardis

 

Es soll auf dem Grundstück der ehem. Hoffnungskirche neu errichtet werden, da das bestehende Altenheim nicht mehr den Erfordernissen entspricht.

 

* Feuer- und Rettungswache

 

Die Feuer- und Rettungswache in Garath ist die sechste in Düsseldorf. Sie beinhaltet seit 1982 eine Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige Feuerwehr und die Feuerwehrschule. Die Freiwillige Feuerwehr besteht bereits seit dem 23. Februar 1913.

 

Düsseldorf-Hellerhof

 

Hellerhof ist der südlichste Stadtteil der Landeshauptstadt Düsseldorf und wird überwiegend durch Wohnnutzung in Einfamilienhäusern geprägt. Es ist der Stadtteil mit der jüngsten Bevölkerung. Hellerhof hat 6.462 Einwohner und gehört zum Stadtbezirk 10. Im Süden grenzt Hellerhof an den Kreis Mettmann mit den Städten Monheim, (Stadtteil Monheim-Baumberg) sowie Langenfeld. Nördlich liegen die Düsseldorfer Stadtteile Garath und Urdenbach. Früher bestand Hellerhof fast ausschließlich aus dem schon um 1440 erwähnten „Hoff zu Hellendail“. Die Stadt Düsseldorf kaufte den als „Musterhof“ bekannten Althellerhof. Der Name des Stadtteils leitet sich von diesem alten Bauernhof ab. Hellerhof wurde später aus dem südöstlichen Drittel des damaligen Stadtteils Garath gebildet und hat die bei weitem jüngste Bevölkerung aller Stadtteile. Mit der Bebauung des Stadtteils wurde vor Anfang der Achtziger Jahre begonnen. Es gibt in der Regel meist Ein- und Zweifamilienhäuser und es sind nur wenige Mehrfamilienhäuser und Hochhäuser gebaut worden, um südlich von Garath eine gute ausgebildete, wohlhabende Bevölkerung, die vor allem aus jungen Familien besteht, ansiedeln zu können, die sonst in die südlichen Nachbarstädte Langenfeld und Monheim am Rhein abgewandert wäre.

 

In den 1980er und 1990er Jahren lautete der Werbeslogan: „Wohnen in Düsseldorf – grünes Hellerhof.“. Das dazugehörige Logo stellte einen rosa Schmetterling im Grünen dar, der früher am Einkaufszentrum als Skulptur aufgestellt war. In Hellerhof wohnt man sehr ruhig, die Straßen im Viertel sind großteils verkehrsberuhigt durch Bremsschwellen und von den Durchgangsstraßen B8 und Hellerhofweg sind die Wohnviertel durch Lärmschutzwälle abgeschirmt. Oberhalb der Lärmschutzwälle ist in Hellerhof-West eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet worden, über die der Hellerhofweg gefahrlos überquert werden kann. Von Hellerhof-Ost führt eine oberhalb des Lärmschutzwalles beginnende Fußgängerbrücke, die die B8 und ein Fließgewässer überquert, zum S-Bahnhof Hellerhof. Außerdem wurden viele Grünflächen an den Straßen in den Wohngebieten angelegt.

 

Die nahe Baumberger Aue (bzw. Urdenbacher Kämpe), die der Altrhein durchfließt, umschließt den Stadtteil und wird am Wochenende gerne als Ausflugsziel und zum Sporttreiben, meist Fahrradfahren und Joggen, genutzt. In Hellerhof-Ost steht neben der evangelischen Kindertagesstätte ein Gemeindezentrum. Dort ist jeden Sonntag Gottesdienst. Es gibt viele kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche.

 

Im Hellerhofer Sportverein e.V. können die Hellerhofer Bürger Sport treiben. Der Verein hat über 500 Mitglieder und bietet u.a. die Sportarten Hockey, Tennis, Volleyball, Beachvolleyball, Bogensport, Walking und Wandern an. Für Freizeitsportler wurden zwei Fußballplätze und ein Basketballplatz eingerichtet. Im Oktober 2006 wurde ein neues Tartan-Kleinspielfeld mit vier Basketballkörben und zwei Toren gebaut. Kindergerechte Spielplätze sind in Hellerhof in großer Anzahl vorhanden. Die Kleingartenanlage KGV Am Alten Rhein 1987 e.V. wurde für Naturliebhaber angelegt.

 

In Hellerhof ist der Einzelhandel durch eine Aldi-Filiale, eine Edeka-Filiale, eine Apotheke einen Taback und Schreibwarenladen, Blumenladen, Imbiss, Reinigung, Spezialitäten-Laden und eine Bäckerei vertreten. Die Gastronomie besteht aus einer Sport-Kneipe. In unmittelarer Nähe befindet sich der S-Bahnhof.

 

Stadtbezirk in Zahlen

(Stand 2016)


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